Zuchtordnung

Der

1.     Deutschen Tibet-Spaniel-Vereinigung

Fassung vom 02.01.2002

 

Punkt 1. Allgemeines:

Punkt 1.1

Punkt 1.1. vom 02.01.2002 wird gestrichen, Beschluss vom 02.08.2008

Punkt 1.2

Die 1.DTV hat es sich zur Aufgabe gemacht, die planm├Ą├čige Zucht der Tibet Spaniel nach den jeweils durch die F├ęd├ęration Cynologique Internationale (F.C.I.) anerkannten Standards zu f├Ârdern, um die erw├╝nschten Eigenschaften dieser seltenen Hunde unter dem Gesichtspunkt ÔÇ×Verbesserung, nicht VermehrungÔÇť zu erhalten.

Punkt 1.3

Die 1.DTV f├╝hrt seit dem 02. Januar 2002 f├╝r die Rasse Tibet Spaniel ein eigenes Zuchtbuch.

Punkt 1.4

Grundlage dieser Zuchtordnung ist der Zuchtrahmen des F.C.I. und dessen herausgegebenen Rassestandards Nr. 231

Punkt 1.5

Es wird nicht beabsichtigt durch ein ├ťberma├č an Bestimmungen den Z├╝chtern eine freie z├╝chterische Entfaltung zu nehmen.

Punkt 1.6

Die Zuchtordnung ist ein Bestandteil der Satzung der 1.DTV.

Punkt 2 Zuchtrecht:

Punkt 2.1

Als Z├╝chter/in gilt der/die Eigent├╝mer/in der H├╝ndin zur Zeit des Belegens. Sein/ihr Name ist in die Ahnentafel der Zuchth├╝ndin einzutragen.

Punkt 2.2

Z├╝chter/innen sind gehalten, sich auf s├Ąmtlichen, die Hundezucht betreffenden Gebieten, fortzubilden.

Punkt 2.3

a)     Erstz├╝chter/innen m├╝ssen vor dem ersten Wurf (Deckakt) nachweisen, dass Sie auf einem kynologischen Seminar (Thema: Zucht ÔÇô Zuchth├╝ndinnen und Werfen) teilgenommen haben.

b)    Oder eine(n) Z├╝chter(in) als Mentor haben

c)     Es mu├č die Erlaubnis Aufgrund des ┬ž 1 Abs. 1 Ziff. 3 Buchst. A des Tierschutzgesetzes in der Bekanntmachung vom 17. Februar 1993 (BGB1.S.254) vorliegen

d)    Die Zuchtst├Ątte mu├č vor dem ersten Wurf von einem Zuchtwart besichtigt werden

Punkt 2.4

Zuchtabtretungen

Punkt 2.4.1

Der in den Papieren eingetragene Besitzer/in ist auch Z├╝chter/in. Eine Zuchtmiete wird nicht gestattet.

Punkt 2.4.2

Beim Verkauf einer belegten H├╝ndin gilt der/die neue Eigent├╝mer/in als Z├╝chter/in des kommenden Wurfes.

Punkt 3

Zuchtberatung und Zuchtkontrolle

Punkt 3.1 Hauptzuchtwart/in

Punkt 3.1.1

F├╝r die ├ťberwachung der Zucht und die Anleitung der Zuchtwarte ist der/die Hauptzuchtwart/in zust├Ąndig. Der/die Zuchtbuchf├╝hrer/in arbeitet deshalb eng mit ihm/ihr zusammen

Punkt 3.1.2

Alle Antr├Ąge, die die Zucht betreffen, sind ├╝ber den/die Hauptzuchtwart/in einzureichen. Alle Vorg├Ąnge, die Zuchtbucheintragungen betreffen (W├╝rfe, ├ťbernahmen etc.) sind an den/Die Zuchtbuchf├╝hrer/in zu richten.

Punkt 3.1.3

Zuchtinformationen sind im st├Ąndigen Kontakt mit den Z├╝chtern weiterzugeben. J├Ąhrlich ist mindest eine Z├╝chterversammlung durchzuf├╝hren.

Punkt 3.2

Zuchtwarte

Punkt 3.2.1

Die Zuchtwarte werden vom Vorstand be- oder abberufen

Punkt 3.2.2

Zuchtwart/in kann nur der/die-jenige werden, der /die mindestens drei W├╝rfe dieser Rasse gez├╝chtet hat oder andere, durch den Vorstand festgelegte Kriterien erf├╝llt.

Punkt 3.2.3

Den Zuchtwarten/innen obliegen die regionale ├ťberwachung der Zucht, die Beratung der Z├╝chter/innen sowie die Wurfabnahmen.

Punkt 3.2.4

Der/die Zuchtwart/in hat ohne Ansehen der Person ausschlie├člich zum Wohle des Hundes zu handeln, wobei die Grundlage f├╝r sein Vorgehen neben der Zuchtordnung der 1.DTV auch das Tierschutzgesetz sein mu├č.

Punkt 3.2.5

Jede(r) Zuchtwart/in ist berechtigt, s├Ąmtliche im Zwinger befindliche Hunde in den R├Ąumlichkeiten, in denen sie untergebracht sind, zu begutachten.

Punkt 3.2.6

Die Zuchtwarte haben an den j├Ąhrlichen stattfindenden Zuchtwartversammlungen der 1. DTV teilzunehmen.

Punkt 4. Zucht

Punkt 4.1Allgemeines

Punkt 4.1.1

Alle in der 1.DTV zur Zucht verwendeten Hunde m├╝ssen eine Ahnentafel eines Zuchtbuchf├╝hrenden Vereines bzw. im Zuchtbuch der 1. DTV erfasst oder in diesem ├╝bernommen sein.

Punkt 4.1.2

Der/die Z├╝chter/in ist verpflichtet, die Mutterh├╝ndin zweckm├Ą├čig zu ern├Ąhren, gut zu pflegen und tierschutzgem├Ą├č zu halten.

Z├╝chterische Erfahrungen und Kenntnisse der verschiedenen Blutlinien sind bei der Wahl der Zuchtpartner von gro├čer Wichtigkeit, insbesondere im Hinblick auf genetisch bedingte Erkrankungen.

Punkt 4.2 Zuchtzulassung

Punkt 4.2.1

Vor der ersten Zuchtverwendung m├╝ssen alle Hunde bei einer Zuchtzulassungspr├╝fung vorgestellt werden. Dies wird durch die Zuchtzulassungspr├╝fungsordnung geregelt.

Punkt 4.2.2

Die Zuchtzulassung wird vom Hauptzuchtwart/in nach Pr├╝fung der Unterlagen in die Ahnentafel eingetragen, wenn keine Bedingungen vorliegen, die eine Zuchtzulassung gem├Ą├č Zuchtordnung ausschlie├čen.

Punkt 4.2.3

Alle zur Zucht zugelassenen Hunde werden mit Zuchtbuchnummern, den Namen der Eltern deren Zuchtbuchnummern und PRA-Befunde regelm├Ą├čig ver├Âffentlicht.

Punkt 4.3 Zur Zucht nicht zugelassene Hunde

Es darf nur mit erbgesunden Hunden gez├╝chtet werden. Zur Zucht nicht zugelassene Hunde, die zuchtausschlie├čende Fehler haben, z.B. Wesensschw├Ąche, angeborene Taubheit oder Blindheit, Hasenscharte, Spaltrachen, erbliche Zahnfehler und Kieferanomalien, Progressive Retina-Atrophie (PRA), Linsenluxation (LL) Epilepsie, Kryptorchismus, Monochismus, Albinismus, Patellaluxation (PL)

Punkt 4. Zusatzbestimmungen zu genetischen Krankheiten

Punkt 4.4.1 PRA und LL

Zur Zucht zugelassene Hunde m├╝ssen bis zur Vollendung des achten Lebensjahres jedes Jahr 1-mal auf Augenkrankheiten untersucht werden oder 1-malig einen Gentest durchf├╝hren. Diese Untersuchungen m├╝ssen vor der ersten Belegung erfolgen.

Punkt 4.5 Mindest- und H├Âchstalter der Zuchttiere

Punkt 4.5.1 Mindestalter

Das Mindestalter f├╝r die Zuchtverwendung (Deckakt) betr├Ągt bei R├╝den 12 Monate, f├╝r H├╝ndinnen 15 Monate.

Punkt 4.5.2 H├Âchstalter

a)     R├╝den, sie k├Ânnen zeitlich unbegrenzt eingesetzt werden

b)    H├╝ndinnen, d├╝rfen f├╝r die Zuchtverwendung (Decktag) bis zur Vollendung des achten Lebensjahres eingesetzt werden.

Punkt 4.5.3 Schutz der H├╝ndin

-                    Eine H├╝ndin darf nur einmal im Jahr werfen, eine Hitze mu├č immer ├╝berschlagen werden.

-                    Nach erfolgreicher Belegung mu├č mindestens 10 Monate bis zum n├Ąchsten Belegen ausgesetzt werden, d.h. zwischen beiden Decktagen mu├č ein Zeitraum von 10 Monaten eingehalten werden.

-                    Sind aus dem letzen Wurf mehr als sechs Welpen aufgezogen worden, mu├č der H├╝ndin immer eine Ruhepause von 12 Monaten, gerechnet vom Decktag zu Decktag gew├Ąhrt werden. Dieses gilt nicht wenn nachweislich eine Ammenaufzucht get├Ątigt wurde.

-                    Wenn eine H├╝ndin sechs W├╝rfe aufgezogen hat darf sie nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.

Punkt 4.6 Inzestverpaarungen

Inzestverpaarungen sind nur mit Genehmigung des/der Hauptzuchtwartes/in gestattet. Unter Inzestverpaarung versteht man die Verpaarung:

-                    Vater/Tochter

-                    Mutter/Sohn

-                    Und Vollgeschwister

Punkt 4.7 Auslandsr├╝den f├╝r Deckakt

R├╝den die aus dem Ausland zum Deckeinsatz kommen m├╝ssen die Anforderung ihres Heimatlandes bzw. Verbandes f├╝r die Zuchtverwendung erf├╝llen. Das Ergebnis der PRA-Untersuchung mu├č immer vorgelegt werden.

Punkt 5 Zwingernamen, Zwingerschutz

Punkt 5.1 Zwingername

Der Zwingername hat die Bedeutung eines Zunamen des Hundes. Der Antrag auf Zwingernamenschutz ist an den/die Hauptzuchtwart/in einzureichen und mu├č sich deutlich von anderen Namen unterscheiden. Als Best├Ątigung des Zwingernamens erh├Ąlt der Z├╝chter eine Zwingerschutzkarte.

Punkt 5.2 Erl├Âschen des Zwingernamens

Beim Tode des/der Z├╝chters/in erlischt der f├╝r ihn/sie gesch├╝tzte Zwingername, sofern nicht der Erbe den ├ťbergang des Zwingernamens auf sich beim Hauptzuchtwart binnen eines Jahres beantragt. Der frei gewordene Zwingername darf vor Ablauf von zehn Jahren nicht wieder vergeben werden.

Punkt 6 Deckakt

Punkt 6.1 Allgemeines

Der Z├╝chter und Deckr├╝denbesitzer haben sich vor einem Deckakt durch Einsichtnahme in die Ahnentafeln, Zuchtzulassung und PRA_Untersuchung zu vergewissern, dass beide Hunde zur Zucht zugelassen sind.

Punkt 6.1.1 Deckentsch├Ądigung

Die Festsetzung der Deckentsch├Ądigung ist ausschlie├člich Angelegenheit zwischen Z├╝chter/in und Deckr├╝denbesitzer/in

Punkt 6.1.2 Deckakt

Der/die Eigent├╝mer/in der H├╝ndin und der/die Deckr├╝denbesitzer/in sind verpflichtet bei jedem Deckakt als Zeuge pers├Ânlich anwesend zu sein. Falls einer von beiden verhindert ist, kann er sich durch einen Zeugen vertreten lassen.

Punkt 6.1.3 Deckanzeige

Jeder vollzogene Deckakt ist beim Zuchtbuchamt der 1.DTV unverz├╝glich durch den/die Z├╝chter/in mittels Deckanzeige-Formular anzuzeigen

Punkt 7. Wurfmeldung und Wurfbesichtigung

Sobald der Wurf gefallen ist, ist der/die zust├Ąndige Zuchtwart/in unverz├╝glich m├╝ndlich, telefonisch oder schriftlich davon in Kenntnis zu setzen. Der Wurf soll durch den Zuchtwart in den ersten 8 Wochen nach M├Âglichkeit zweimal besichtigt werden.

Punkt 7.1 Welpenaufzucht

Die Jungtiere sind mindestens 8 Wochen bei der Mutter zu belassen. Eine vorzeitliche Unterbrechung des S├Ąugens ist nur dann zul├Ąssig, wenn sie vom Tierarzt aus dringenden Gr├╝nden verordnet sind. In diesem Fall ist der/die zust├Ąndige Zuchtwart/in sofort zu verst├Ąndigen. Die Jungtiere sind vom Z├╝chter selbst aufzuziehen.

Punkt 7.2 Ammenaufzucht

Wenn mehr als 6 Welpen in einem Wurf fallen, sollten die ├╝berz├Ąhligen Welpen einer Amme ├╝bergeben werden. Sollte diese M├Âglichkeit nicht gegeben sein, k├Ânnen die Welpen bei der Mutter verbleiben und m├╝ssen fr├╝hzeitig zugef├╝ttert werden. Die Mutterh├╝ndin erh├Ąlt eine 12 monatliche Ruhepause und darf erst nach diesem Zeitpunkt wieder belegt werden.

Punkt 7.3 Allgemeine Pflichten des/der Z├╝chters/in

-                    Jeder Welpe mu├č vor der Wurfabnahme mehrfach entwurmt und von seinem Tierarzt gegen Staupe, Hepatits, Leptospirose und Parvovirose geimpft sein. Der Impfpa├č ist dem Welpenk├Ąufer auszuh├Ąndigen

-                    Der Z├╝chter darf keinen Welpen vor der endg├╝ltigen Wurfabnahme abgeben.

-                    S├Ąmtliche Welpen m├╝ssen zur Wurfabnahme t├Ątowiert oder gechippt sein. Dem/der Z├╝chter/in ist es freigestellt dieses durch den Zuchtwart oder seinen Tierarzt durchf├╝hren zu lassen

-                    Den Antrag auf Wurfeintragung f├╝llt der/die Z├╝chter/in zusammen mit dem Zuchtwart aus. Es sind zuerst die R├╝den und dann die H├╝ndinnen ÔÇô jeweils in alphabetischer Reihenfolge ÔÇô aufzuf├╝hren. Alle Welpen eines Wurfes m├╝ssen verschiedene Rufnahmen mit demselben Anfangsbuchstaben haben. Welpen eines Zwingers d├╝rfen nicht dieselben Rufnamen f├╝hren. F├╝r den ersten Wurf im Zwinger beginnen die Rufnamen mit ÔÇ×AÔÇť, f├╝r den zweiten Wurf ÔÇ×BÔÇť, uswÔÇŽ.

-                    ├ťber die Wurfabnahme fertigt der/die Zuchtwart/in einen Wurfabnahmebreicht an.

-                    Steht kein(e) Zuchtwart/in zur Verf├╝gung kann der Wurf auch beim Tierarzt abgenommen werden.

Punkt 7.4

Zuchtwarte d├╝rfen nicht die eigenen W├╝rfe abnehmen

Punkt 7.5  Wurfeintrag

Z├╝chter/innen m├╝ssen den Wurf durch Zusendung der vollst├Ąndigen Wurfunterlagen nach der endg├╝ltigen Wurfabnahme zur Eintragung an die Zuchtbuchstelle dem/der Zuchtbuchf├╝hrer/in melden.

Zusammen mit dem Wurfmeldeschein sind folgende Unterlagen (per Einschreiben an die Zuchtbuchstelle)  einzureichen:

-                    Original ÔÇô Ahnentafel der Mutterh├╝ndin

-                    Kopie der Ahnentafel des Deckr├╝den

-                    Nachweis der Championtitel des Deckr├╝den

-                    Nachweis der Championtitel der Mutterh├╝ndin

Unvollst├Ąndig eingereichte Antr├Ąge auf Wurfeintragung werden nicht bearbeitet und gelten unter umst├Ąnden als nicht eingereicht.

Punkt 8 Ahnentafeln

Punkt 8.1  Besitzerrecht an der Ahnentafel

Beim Verkauf eines Hundes ist dem K├Ąufer nach Entrichtung des Kaufpreises die Ahnentafel auszuh├Ąndigen. Der Eigentumswechsel ist vom Z├╝chter unter Angabe des neuen Eigent├╝mers und Datum der ├ťbergabe anzugeben und durch Unterschrift zu best├Ątigen.

Punkt 8.2  Ung├╝ltigkeitserkl├Ąrungen von Ahnentafeln

In Verlust geratene Ahnentafeln k├Ânnen f├╝r ung├╝ltig erkl├Ąrt werden. Nach Pr├╝fung des Sachverhaltes durch den/die Zuchtbuchf├╝hrer/in und Vorliegen einer eidesstattlichen Erkl├Ąrung des/der Besitzers/in wird von der Zuchtbuchstelle eine Zweitschrift erstellt. Der Verlust der Original-Ahnentafel sowie die Ausfertigung der Zweitschrift werden im Vereinsheft und der Vereins-Website bekannt gegeben.

Punkt 9  Zwingerbuch

Jede(r) Z├╝chter/in der 1.DTV, gleichg├╝ltig ob mit oder ohne gesch├╝tzten Zwingernamen, hat ein Zuchtbuch zu f├╝hren, in das fortlaufend einzutragen ist:

-                    Zu- und Abg├Ąnge von Zuchttieren mit Angabe des Wurftages

-                    Name und Zuchtbuchnumern, Datum der ZTP (Zuchtpr├╝fung) oder der K├Ârung des verwendeten Deckr├╝den, sowie Anschrift seines/er Besitzers/in

-                    Decktag

-                    Wurftag und Wurfergebnisse sowie Abg├Ąnge von Jungtieren durch Verkauf, Tod usw.

-                    Anschriften der K├Ąufer der Jungtiere

Das Zwingerbuch ist dem zust├Ąndigen/er Zuchtwart/in oder dem/der Hauptzuchtwart/in bei Wurfabnahme zug├Ąngig zu machen.

Punkt 10   Deckbuch

Jede(r) Deckr├╝denbesitzer/in hat ein Deckbuch zu f├╝hren, in das einzutragen ist:

-                    Zu- und Abg├Ąnge von Deckr├╝den mit Abgabe des Wurftages, ZBNr. Die T├Ątowierungs- bzw. Chippnummer

-                    Name und ZBNr., Wurfdatum der ZTP oder der K├Ârung der belegten Zuchth├╝ndin, sowie Anschrift ihres/r Besitzers/in

-                    Decktag

-                    Wurfergebnis

Punkt 11  Register

In das Register des 1.DTV-Zuchtbuches k├Ânnen Tibet-Spaniel aufgenommen werden, deren Abstammung nicht oder nur teilweise nachweisbar sind. Zur Feststellung des Ph├Ânotyps und des Alters, soweit dies nicht aus Dokumenten ersichtlich ist, mu├č der betreffende Hund auf eine Zuchtzulassungspr├╝fung vorgestellte werden. Das Ergebnis ist schriftlich niederzulegen.

W├╝rfe, bei denen drei vollst├Ąndige Generationen nicht nachgewiesen werden k├Ânnen, werden in das Register des 1.DTV-Zuchtbuches eingetragen.

Punkt 12  Zuchtordnung

Die Zuchtordnung dient der Lenkung und F├Ârderung der Tibet-Spaniel-Zucht. Die Mitglieder sind satzungsgem├Ą├č verpflichtet, die Zuchtordnung einzuhalten. Nichtmitglieder, die ihre R├╝den oder H├╝ndinnen innerhalb der 1.DTV zur Zucht verwenden wollen, sind ebenfalls zur Einhaltung der Zuchtordnung verpflichtet.

Punkt 13  Geb├╝hren

Die f├╝r die Zucht geltenden Geb├╝hren sind in der Geb├╝hrenordnung enthalten

Punkt 14  Verst├Âsse

Hunde d├╝rfen nicht wissentlich an Hundeh├Ąndler abgegeben werden. Eine Abgabe an den Hundehandel zieht die Sperrung des Zuchtbuches und den Entzug der Mitgliedschaft in der 1.DTV nach sich.

Wegen eines Verstosses gegen die Zuchtbestimmungen tritt das Regelwerk der Zuchtordnung in Kraft. ( Anhang A)

Punkt 15  Anhang

Zur Zuchtordnung der 1. Deutschen Tibet Spaniel Vereinigung Fassung vom 02.01.2002

Ab dem 01.01.2005 ├Âffnet sich die Deutsche Tibet Spaniel Vereinigung allen Kleinhunderassen, wie:

Tibet Terrier

Lhasa Apso

Pekingese

Shi-Tzu

Mops

Papillon/Phal├ęne

Japan Chin

Zwerggriffons

Havaneser

L├Âwchen

Malteser

Cavalier-King-Charles-Spaniel

Chihuahua (Langhaar und Kurzhaar)

Pudel (alle Gr├Â├čen und Farben)

Teckel

Westhighland-White-Terrier

Pinscher

Zwergschnauzer

Zwergspitze - Pomeranian

Die 1.DTV wird sich wie sie es bei dem Tibet Spaniel zur Aufgabe gemacht hat, auch diese Rassen nach den jeweils durch die F├ęd├ęration Cynologique Internationale (F.C.I.) anerkannten Standards f├Ârdern, um die erw├╝nschten Eigenschaften dieser Hunde unter dem Gesichtspunkt ÔÇ×Verbesserung, nicht VermehrungÔÇť zu erhalten. Daher gelten alle Zuchtordnungspunkte f├╝r den Tibet Spaniel (Fassung vom 02.01.2002) auch f├╝r diese oben aufgef├╝hrten Rassen.

1.Deutsche Tibet Spaniel Vereinigung (1.DTV) nennt sich neu

1.Deutsche Tibet Spaniel Vereinigung (1.DTV)

Foerderation der Intressengemeinschaft

 von Kleinhunde Rassen

Ge├Ąnderte Fassung vom 20. August 2008, Fachbach gem├Ą├č Beschluss Jahreshauptversammlung vom 02. August 2008

Ge├Ąnderte Fassung vom 05. August 2017, Fachbach gem├Ą├č Beschluss Jahreshauptversammlung vom 05. August 2017

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